Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one beautiful world - 12.06.2018 um 09:04:41

 baktrische prinzessin 


 baktrische göttin auf einem drachen reitend 


Was sind baktrische frauen? Es gab an der „seidenstrasse“ nördlich des hindukusch eine stadt „baktra“ in der vor etwa viertausend jahren frauen offenbar nicht nur lebten, sondern verehrt wurden und vielleicht auch regierten, daher der ausdruck „prinzessin von baktrien“, wie der louvre das formuliert. Die ausstellung im pergamon museum zeigt die schönsten und eindrucksvollsten exponate aus dieser zeit und von der region.
Als ich ein bisschen recherchierte fragte mich google: meintest du "prinzessin von bakterien"?

What are „bactrian women“? Along the silk road north of hindukush there was a town called „baktra“ where about fourthousand years from today women not only lived, but were worshipped and maybe ruled the land an people, called „princesses of bactria“ (as the paris louvre puts it). The show at the pergamon museum berlin shows the most beautiful and impressive objects of this period and region.
luisa in one beautiful world - 11.06.2018 um 07:28:36

 aus dem glamourösen leben einer schriftstellerin frühstück am bahnhof 


 brennende wünsche 


 baktrische frauen 


 und eine begegnung der besonderen art auf dem weg zum steinsee 


kaum öffnete ich den mund zur lesung in detmold kam eine blaskapelle vorbei - schützenfest. zum glück war die ablenkung nur kurz.
das wochenende verbrachte ich mit weisen frauen, heilerinnen, beraterinnen, künstlerinnen,gartengestalterinnen bei rita in der remise, mit feuergeistern, wolkenwesen, meiner alten freundin marion aus ambach zeiten (engelbecken) und ihrem mann wolfgang, und baktrischen frauen im pergamon museum. sehr faszinierend. unbedingt hingehen!
es war intensiv, beglückend, anregend, erschöpfend...

when i opened my mouth to read from my book at a detmold bookstore a brassband passed by, fortunately it was only a short interruption.
spent the weekend with wise women, healers, counsellers, artists, garden specialists, fire spirits, cloud people, my old friend marion ( "engelbecken")and her man wolfgang and the bactrian women at the pergamon museum - totally fascinating! go see!
it was empowering, enlightning, inspiring and exhausting....
luisa in münchen - 08.06.2018 um 06:56:35

 beim zeichenfänger in benin in den achtziger jahren 


 ilse und ich squatting in london früher erlaubt heute ein verbrechen 


 mum vor drei jahren gestorben 


Gestern habe ich angefangen den keller zu räumen. Der staub! Das gewicht der kisten! Der keller – das sind die verborgenen, vergessenen, verdrängten, archivierten lebensräume, jedenfalls bei mir. Vom weihnachts-schmuck über die steuer unterlagen von zehn jahren, mehrere manuelle schreibmaschinen auf denen ich früher meine artikel und bücher geschrieben habe, kisten mit tagebüchern, super acht kamera, projektor, zu den wirklich interessanten kisten: die zeit der linken spontibewegung, frauenbewegung, meine reportagereisen nach indien, tibet, afrika, fotos, dokumente... usw.
ich bin ja, wie ich schon öfter berichtet habe, eine aufheberin, und irgendwie scheint es mir falsch, die fotos und dokumente einer so interessanten zeit einfach zu entsorgen. Die 68er werden in der presse oft so blöd dargestellt. Das war eine wichtige zeit für deutschland. Wir hatten es ja noch mit den altnazis zu tun, wir erlebten die kaputte elterngeneration und wagten den aufbruch in eine freiheit, die es so noch nie gegeben hat. Die siebziger und achtziger jahre waren die beste zeit überhaupt und davon zehre ich bis heute.

Yesterday i started to tidy the cellar. The dust! The weight of the boxes! The cellar – forgotten, hidden, displaced and archived spaces as far as i am concerned. From christmas decorations to tax papers from ten years, to the old type writers i wrote my books and articles with in the early days, boxes with diaries, to the super eight film camera, to the most interesting boxes full of papers and photos of the 68 movement and new women's movement, my travels to india, tibet, africa for reportages, ecc
as i have told you before i am a woman who keeps things. It seems wrong to simply throw away the pics and documents of a most interesting and fascinating time. The 68 movement in germany is often taunted and mocked in the press today, but hey, we dealt with the old nazis, with a broken generation of parents and we dared the break-up, the departure into a new freedom, never experienced before. And it was the best time ever! Until today it nourishes me.
luisa in one world - 07.06.2018 um 15:28:59

  


morgen freitag abend um 20 uhr lese und erzähle ich in der buchhandlung jaenicke in der paulinenstr. 39 in detmold
aus meinem buch

im körper zuhause

in der pause gibts auch was zu trinken, bücher können gekauft und natürlich auch signiert werden, wir kommen ins gespräch und beenden den abend mit einem kleinen ritual.

luisa in transition - 06.06.2018 um 08:49:18

 wolkenbruch im alentejo 


 wolkenbruch in bayern auf dem weg zur resi in wildenholzen 


Ich träumte von riesigen kreuzfahrts-schiffen und dazwischen kleine schlauchboote mit flüchtenden menschen, von wohnmobilen denen menschen zufuß ohne hab und gut entgegenkamen. Das alles sah ich von ganz weit oben und dann lag da dieses überirdische licht auf einer wasserfläche. Ich wollte ein foto machen und plötzlich wusste ich, dass es ja ein traum ist. Ich wachte davon auf, dass ein kind im hausgang sang und dachte daran, dass auch meine tochter auf dem schulweg immer gesungen und die klosterschwestern in ambach damit entzückt hatte.

In my dreams i saw gigantic cruise liners and in between little dinghies with refugees, i saw campervans in a row and people walking towards them without any possessions, i saw all this from very high up and then there was a supernal light like out of this world on a water's surface. I wanted to take a picture but realized that it was only a dream. I woke up from a child singing in the staircase and remembered my daughter who always sang on her way to school and delighted the nuns in ambach.

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