Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one green dream - 15.04.2019 um 10:56:09

  


 mein summender brummender garten 


Wusstet ihr wie problematisch private gärten und grünanlagen sind? Über 5000 tonnen pestizide und andere gifte werden jährlich in gärten eingesetzt.
Eine schweizer salamandra-leserin berichtete von einer statistik, die ihr bruder, ein metzger, erstellt hat. Danach wird rund ein viertel des gesamten fleischverbrauchs von haustieren gefressen. Therese schreibt, dass das vielzitierte argument, tiere bekämen ja nur abfallprodukte, nicht stimmt, weil es „in der verarbeitung von tieren keine abfallprodukte gibt“. Hunde können vegetarisch ernährt werden, bei katzen gibt es die sorge dass sie ohne fleisch sterben würden. Diese sorge kann ich zerstreuen. In meinem alentejo dorf gibt es eine menge katzen, die sich von altem brot, käseresten, etwas milch und gekochten kartoffeln ernähren, die sie von den familien bekommen.
Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich sofort alle städte mit grünflächen fluten auf denen essbare pflanzen und beeren wachsen. Guerilla gardening ist ja so ein ansatz, der in vielen städten aber verboten wird – diese völlig überkommene beamtenmeierei würde ich natürlich auch abschaffen. Ich würde den öffentlichen verkehr kostenlos und den autoverkehr in städten chancenlos machen. Gefängnisse würde ich zu biogärtnereien und imkereien umgestalten, sodass die gefangenen sinnvolle, erfreuliche arbeit für die gemeinschaft machen können. Auf den strassen dürfte nicht mehr als 60 kmh gefahren werden, erstens gäbe es dann kaum noch unfälle, zweitens würde der benzinverbrauch drastisch reduziert.

Guerilla gardening!! now!!

in germany about 5000 tons of agricultural poison are used to trim private gardens. A swiss reader of my internet diary wrote to me that her brother, a butcher, worked out, that about 25 percent of meat produced is eaten by pets. People like to argue that pets only get the remains of animals butchered, but, as therese says, there are no remains in processing meat of animals. Dogs could easily be fed on veggies, but some think cats would die if they had no meat. Not true. In my alentejo village there are lots of cats feeding on bread, cheese crumbles, some milk or boiled potatoes they get from families.
If i had a say i would flood cities with green patches on which i would grow eatable plants and berries. Guerilla gardening is such an attempt, however: prohibited in many cities – this totally out of time buro-crazy would be elliminated by me too. I would make free public transport and thus discourage traffic by cars in towns. Prisons i would turn into eco garden centres and bee sanctuaries, and prisoners would be able to do satisfactory work for communities.
I would limit the speed outside towns, villages or cities to 50 miles per hour, that would reduce accidents next to zero and use up less petrol.
luisa in one beautiful world - 13.04.2019 um 21:05:24

  


  


Natürlich habe ich eine meinung zum klimawandel, zu greta oder zu der internationalen jugendbewegung, die mit ihr entstanden ist. Tatsache ist: diese jugendlichen brauchen weder meine meinung, noch meine ermutigung, noch meine unterstützung. Und das ist gut so.

of course i have an oppinion to climate change, greta and the international youth movement that she started. Its a fact: these young people need neither my opinion, nor my encouragement, nor my help. And that it good. I'm certainly not matronizing anyone.
luisa in one beautiful world - 12.04.2019 um 03:46:46

  


  


  


  


  


  


  


  


  


wahr ist, dass reisen dem klima schadet, wahr ist aber auch, dass es den blick über den teller rand erlaubt, das herz öffnet und den horizont erweitert.

it is true that travelling isn't good for the climate, but it is also true that it opens our view, our heart and our understanding of the world.
luisa in one world - 08.04.2019 um 09:19:26

  


  


In der vergangenheit liegt die zukunft

Die kinder heute klagen ihre eltern an, dass sie ihre zukunft rauben. In wirklichkeit hat das ende natürlich schon viel früher angefangen – mit der sesshaftigkeit. Die urvölker der erde waren nomaden. Wer in bewegung ist braucht wenig energie, raubt die erde nicht aus, hat nicht zu viele kinder. Denn es ging ja nie – wie viele archäologInnen glauben - um „fruchtbarkeit“, es ging immer um: nicht zu wenig menschen, aber auch nicht zu viele. Es ging interessanterweise auch um diversität. Die menschen waren noch nicht so ordentlich in männer, frauen, kinder eingeteilt. Die dicken kleinen göttinnen, die seit rund 300 000 jahren belegt sind, zeigen dass genug nahrung da war. Fett war schön und frauen hatten das sagen – zum wohl der gemeinschaft.

Das drama begann, als häuser, dörfer, städte gebaut, frauen in familien versklavt wurden und die macht über ihren körper verloren. Jetzt war die familie besitz des mannes. Besitz – haus, familie, land – wurde verteidigt. Das alles ab der jungsteinzeit. Mit der bronzezeit gab es massenvernichtungswaffen. Jetzt wurde nicht ein tier, ein mensch getötet, sondern gleich viele (gut belegt z.b. am fundort eulau/naumburg im 4500 jahre alten massengrab).
Die zerstörung der erde ist in einem bild in der gleifkirche in eppan/südtirol belegt: missionare fällen den heiligen baum der rätier, der göttin rhetia. Die spirituelle verbindung zu bäumen, zur natur war jetzt „teufelswerk“. Für schiffe, für den bau von kathedralen, zitadellen, klöster, kirchen wurden in ganz europa die wälder abgeholzt. Die weisen menschen der kelten, germanen, der aboriginees, der ureinwohnerInnen amerikas, asiens waren noch spirituell mit bäumen, mit dem wasser, den wolken, den steinen, mit heiligen tieren verbunden, heute würden wir sagen sie lebten ein ausbalanciertes, ökologisches leben – die monotheistischen religionen machten damit schluss. Unterwerfung unter einen einzigen männlichen gott. Nicht einklang mit der natur und glückseligkeit wird gelebt, sondern „erbsünde“ und qual.

Ein sesshaftes leben mit entfremdeter arbeit braucht immer neue energiequellen, immer neue ablenkung, immer neue reize. Nicht in der wiederholung des wunderbaren liegt jetzt die quelle der lebensenergie, sondern in immer neuen kicks, herausforderungen, unterhaltungen.
Menschen die heute im einklang mit der natur leben, werden als wissenschaftsfeindlich, fortschrittsfeindlich und rückständig belächelt oder, wie die letzten nomadischen völker der welt, diffamiert und geächtet. Auch von vielen kindern, die für ihre zukunft kämpfen.

luisa in one beautiful world - 06.04.2019 um 17:51:53

  


Hier mal fakten nach David Nelles und Christian Serrer (wirtschaftswissenschafts studenten) und heise.de:

fossile brennstoffe machen über 80 %der klimaschädigung aus
fleischkonsum etwa 12%
das internet übertrifft mit 5% den gesamten flugverkehr
reisen, vor allem auto- und flugreisen /am schlimmsten kreuzfahrtsschiffe 2%
die konsumgesellschaft die ständig neue produkte braucht gibt dem klima den rest (wäschetrockner ganz schlimm usw.)

wer kernkraft für sauber hält muss aber auch die störfälle, die brände in tschernobyl und fukushima und anderswo bedenken.
kriege sind natürlich nicht nur für die betroffenen menschen furchtbar, sie schaden auch dem klima (brände, explosionen usw)

womöglich am meisten schaden dem klima die fake news, denn mehr als 15% der deutschen glauben nicht an klimawandel.

Was kann man also tun?

Kein oder sehr wenig fleisch essen
so wenig wie möglich energie zum kochen und heizen verbrauchen und wenn dann möglichst mit ökostrom
internet rationieren
reisen einschränken, kreuzfahrten möglichst meiden
secondhand kleidung bevorzugen/ möglichst wenig neuware kaufen

facts the economy students david nelles and christian serrer and heise.de published:

fossile fuels more than 80% damage to climate
meat 12%
internet about 5% and superates thus air traffic
airplanes, cars and cruise liners 2%
ever new products/clothing finishes the climate off as well (especially dryers for laundry)

for those who think nuclear power is clean: you have to calculate the climate damage through explosions and fires like in tchernobyl and fukushima.
same with wars, apart from being horrifying for the people they also damage the climate what with fires ecc.

fake news are disastrous for the climate too: more than 15% of all germans don't believe there is something wrong with the climate.

What can be done?

Eat no meat or reduce meat eating
use as little as possible energy, prefer ecological companies
use the internet as little as possible
travel as rarely and climate friendly as possible and avoid cruise liners
buy used products or as few new things as possible. Don't use dryers.

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