Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in relaxation - 06.03.2019 um 14:01:37

 ich grüsse die yogafreundinnen 


Yoga ist so wunderbar, wenn es nicht von allzu ambitionierten artistInnen oder gehirngewaschenen guru-anhängerInnen vermittelt wird, die auf die übenden keine rücksicht nehmen, weil sie so erfüllt sind von ihren eigenen projektionen.

Die leute, die sagen yoga ist grauenvoll haben recht: sie waren in einer stunde, in der sie total überfordert wurden, wegen der strikten ansagen nicht auf ihren körper hören konnten oder gar nicht gewöhnt sind, ihren eigenen körper/sich selbst wichtiger zu nehmen als befehle aller art.

Yoga ist dann am besten, wenn dehnung gewöhnung ist, wenn der atem an die grenze führt und eventuell auch mal ein bisschen weiter, aber das muss die/der übende selbst voll in der hand haben. Da wird nicht gedrückt, gezerrt, gezogen, gemahnt, gespottet. Leider ist das in vielen yogastunden aber üblich.
Wenn du also yoga machst: bleib ganz bei dir. Nimm die vorschläge auf und zieh dich raus wenn du merkst das passt nicht für dich.
Die schäden, die von krassen überforderungen entstehen, merkt man halt oft erst jahre später.

Ich habe ein kleines heft geschrieben, in dem ich vorübungen zu asanas, warnungen vor schäden und erkenntnisse über falsch durchgezogene übungen beschreibe. Das heisst:

Om? Au!! Warum Yoga nicht immer wohltuend ist.

Wer es will, kanns bei mir bestellen.

Yoga is wonderful when it's not taught by artistic contortonists or brainwashed guru followers who don't have their students in mind but the projections in their own head.

People who say yoga is horrible are right: they have probably attended a yoga lesson where they were completely overburdened and because of the strict orders couldn't feel into their bodies or they were not used to listening to body language in first place.

Yoga is best when extension means getting used to it, when breathing leads to the physical limits and maybe a bit further if it feels right. Its definitely not about pushing, pressing, driving the yoga students further and further, pulling and mocking. Unfortunately that's quite common in many yoga studios.
You can take up suggestions and try what's possible for you but it has to be always entirely in your control. It has to be possible to refuse an exercise or asana if it doesn't feel right for you.
The damage of going to far in yoga/being driven too far usually shows much later, often after years.
luisa in one magical world - 05.03.2019 um 15:04:11

  


in der "happinez" die jetzt gerade herausgekommen ist, findet ihr die erste folge einer fünfteiligen serie über rituale, göttinnen und kulinarisches.

mitte juni kommt bei nymphenburger "der weibliche weg zur wilden kraft", das ist sowas wie die quintessenz meiner spirituellen arbeit. ausserdem wird "der magische alltag neu aufgelegt"

und zum thema blühende fantasie und wilde kraft gibts am 29. märz in der frauenkultur leipzig um 15 uhr einen kleinen workshop und abends ne lesung aus "blühende fantasie" (droemer knaur/balance)
luisa in one world - 03.03.2019 um 11:05:01

 fasching in reguengos 


 endlich faschinghallo hias leider kann ich nicht dabei sein 


 mit einem collier der naga indien 


Ich habe mich schon immer für rituelle/schamanische/magische kleidung und für ethno schmuck interessiert, eher weniger für haute couture, obwohl meine tante lisl directrice bei der modeschöpferin mary römisch in der eleganten münchner maximilianstrasse war und ich für sie in jungen jahren sogar gemodelt habe. Mode an sich ist langweilig.
Mode, wie zum beispiel meine freundin ann poppel sie versteht ist dagegen total spannend. Wir lernten uns bei herbert achternbuschs filmen kennen, bei denen sie u.a. kostümbildnerin war. Sie hatte auch eine professur an der wiener angewandten und in berlin und ist die ungewöhnlich gekleidedste, elegante und zugleich lässige frau die ich kenne.
Mein ding ist das auftragen von gebrauchten kleidungsstücken (wie ich ja hier schon oft erzählt habe). Zum einen liebe ich die energie, die in gebrauchten kleidungsstücken steckt, manchmal auch den duft und zum anderen trage ich als grundlage für spektakulären schmuck gern und fast immer schwarz und bei gebrauchter kleidung ist das gift halt schon rausgewaschen, das ja leider in schwarzen sachen drin ist. Ich gehe zum beispiel in einen charity shop, ziehe aus was ich anhabe, frisch gewaschen natürlich, spende es und kleide mich neu ein.

Haute couture ist mir eher suspekt seit ich von einer freundin meiner mutter, die in den banlieus von paris lebte und schneiderin war erfuhr, dass afrikanische frauen in ihren hochhauswohnungen per hand kleider für die grossen modehäuser besticken. Ich war selbst vor vielen jahren mal da. Ein wahnsinnswunderbares grünes seidenkleid wurde mit perlen bestickt, die ganze küche, ärmlich aber peinlichst sauber, mit papier ausgelegt, dass nix dran kommt, die kinder durften nicht rein und hielten sich sehr brav und still im anderen zimmer auf. Helly (jetzt auch schon lang tot) hat mich mitgenommen, sonst wäre ich da gar nicht hingekommen. Ich durfte keine fotos machen und nie werde ich dieses bild vergessen: das leuchtende grüne kleid, wie eine ausserirdische erscheinung, die perlen, die zwei afrikanischen näherinnen und die armselige küche. Niemand wollte den artikel drucken...

I was always interested in clothing designed for ritual or shamanism and for ethnological jewellery, less in haute couture, although my aunt lisl was a directrice, a leading seamstress for a fashion designer called mary römisch in munichs elegant maximilianstrasse, and i even did a few photo sessions as a model for her clothing. Fashion is boring.
But fashion as ann poppel my longtime friend understands it is fascinating. We met in the early eighties during filmshooting for herbert achternbusch, she was responsible for costumes and settings. She also was a professor at the „angewandte“ academy in vienna and in berlin. She is the woman with the most unusual, casual and elegant at the same time clothing i know.
My thing is second hand clothing (as i remarked often in my internet diary). For one thing i love the energy in them, sometimes also the fragrance and since i love to and mostly do wear black stuff as a base for spectacular ethno jewellery, the poison that black dye contains has already been washed out. i usually go to a charity shop, find the stuff i want, take my (just washed) clothes off and donate them, buy the things i like and leave the shop in a new outfit.

Haute couture i find rather suspicious. Especially since i'd heard from a friend of my mother's, a seamstress, who lived in the banlieus of paris, that african women work for high class fashion houses and – for example – apply pearls and stuff on precious clothes. Many years ago i could see it with my own eyes. Helly (now long dead) took me to an appartment in one of the poor people's settlements outside paris. In a very modest but meticulously clean kitchen two african women sat working on an amazingly green silk dress, sewing pearls and decoration on it. The kitchen was covered with paper so nothing could get to the dress, that gleamed like something alien dropped from another planet. Children were not allowed in and stayed in the other room, very quiet and well behaved. I couldn't take pictures of course, but i'll never forget what i saw – this green silk marvel in the simple kitchen und the two african women. Nobody wanted to print the article...
luisa in transition - 02.03.2019 um 16:09:47

  


Wie ich das gemeint habe, diese bemerkung mit josé ruiz gestern? Also:
es stehen doch oft erwachsene im museum vor einem bild und sagen: mein kind kann das besser. José ruiz war der vater von pablo picasso. Und gemeint hab ichs so: man sollte kinder nicht unterschätzen.

What did i mean yesterday with the remark by josé ruiz. Sometimes grown ups stand in front of a picture in a museum und say: my child can do that better. José ruiz was pablo picassos father. And i meant: never underestimate children.
luisa in one world - 01.03.2019 um 15:36:11

das kann ja mein kind besser! sagte josé ruiz blasco

my child can do that better! josé ruiz blasco said

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