Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one world - 30.11.2017 um 09:48:09

  


Auto kaputt und verschrottet, belege für die steuer fehlen noch, das finanzamt will eine vorauszahlung, und ein hin und her: welchen verlag für welches neue projekt – mei, das pralle leben halt. Das lachen der frauen hilft:

Männerwitz: sagt ein Mann zum anderen „weisst du wie eine viagra von innen ausschaut?“ Der andere: nein. Aha. Du brauchst auch eine ganze!

Frauenwitz: zwei frauen fahren in der strassenbahn. Fragt die eine: woher kommen Sie? Die andere: ich war auf dem friedhof, das grab von meinem mann giessen. Die erste: ach, sie giessen schon. Ich muss noch kochen.


vorankündigung: demnächst kommt das undogmatische, närrische, voll inspirierte
HOROSKOP 2018,
es wurde ja schon vielfach angemahnt.fertiggeschrieben habe ichs. jetzt lasse ich es noch einen tag oder zwei liegen und schau es nochmal an. dann stellen wirs bei mondo cane rein.


Car broke down, fit only for a knacker‘s yard, paperstuff for the taxdeclaration still to be organized, tax office wants an advance, and i don‘t know yet which publisher for which new project of mine – ups and downs of life. I‘m back in the cold. Laughter of women helps.

A men‘s joke: do you know how viagra looks from the inside, one man asks another. No! Aah, you have to take a whole one too.

women‘s joke: two women sit in a tram. Asks one: where do you come from now? The other one: from the graveyard, i had to water the plants on my husband‘s grave. The first woman sighs: you already water the plants, i still have to cook.
luisa in one world - 29.11.2017 um 07:33:06

 bye bye sheep 


 into the cold 


Meghan markle ist eine tolle frau. Sie stellt sich ans mikrofon und sagt den medien der welt: ich bin stolz eine frau zu sein. Ich bin feministin. Prinz harry kann froh sein, dass sie ihn will. In den medien ist viel zu lesen, dass sie „mixed race“ sei. Mit recht empört sie der rassismus einiger blätter. Menschheit ist eine rasse, obwohl das in den kopfen vieler menschen noch nicht angekommen ist. Mixed race – das wäre halb tier halb mensch, oder halb pflanze halb mensch, oder in zukunft vielleicht halb roboter halb mensch. Wir haben alle eine urmutter – eine afrikanerin.

Meghan markle is a great woman. Sie takes the microphone and tells the international media: i‘m proud to be a woman. i‘m a feminist. Lucky prince harry. There is a lot of gossip in the media about her being „mixed race“ and she‘s right to refuse racism emphatically. Human is one race. Mixed race would be half animal half human or half plant half human, or in future half robot half human. We all have one first mum – an african woman.
luisa in one world - 27.11.2017 um 11:57:17

  


In der letzten capriccio sendung gabs einen beitrag darüber, wie die freie kunstszene aus münchen vertrieben wird. Das ist wirklich ein trauerspiel. Denn wo die kreativen leute hingehen kommen bald die szeneleute, die reichen, die immobilienmakler und dann die büros und firmen, die die kohle bringen. Als ich münchen 2010 verließ war ich schon sauer. Ich dachte: wenn ich der stadt münchen nix wert bin, dann ist mir die stadt münchen auch nix wert und ging aufs land. Dann pflegte ich mum und wohnte bei ihr und wagte den großen bogen dahin, wo es so abgelegen schien, dass ich zum einen mit meiner kleinen rente gut überleben könnte, und es zum anderen so schön ist, dass es einfach nie eine notlösung sein wird, in den alentejo an den alqueva see, an die spanische grenze, lissabon und meer ziemlich weit weg.
Mittlerweile ist da aber das ambach-phänomen entstanden, künstlerInnen, intellektuelle und eben auch die zweithäuser und yachten der internationalen schickeria und engels&völker, dieses edelimmobiliengeschäft und bonhams, cristie's und sotheby‘s, die in lissabon ganze häuserzüge versteigern, strecken schon ihre langen finger nach der gegend aus… es geht eben nie wirklich um kunst, um unkonventionelle strömungen, um das schöne wilde leben, es geht um geld. Was immer das sein soll.

A german culture program on bavarian tv showed how munich chases the free art scene away from the expensive munich quarters and it really is a sad story. Where the creative people play there is soon enough a scene, the rich people flood the in-places, real estate firms follow and in the end its all offices and firms. When i left munich in 2010 i was quite angry and i thought: if munich does not value my work and presence i can‘t possibly value munich. So i went to live in the country and later on cared for mum and moved in with her. I looked for a possibility to survive without a shitload of money and discovered the alentejo, near the spanish boarder at the alqueva lake, lisbon and the sea quite far away, which now is not only the emergency exit but a wonderful place to live in for me.

Alas! The ambach feeling is slowly developing, art scene, the international high society with houses and yachts, real estate firms for the super rich like engels&völker. And sotheby‘s, christie‘s or bonham‘s who put up auctions for entire blocks of buildings in lisbon, stretch their fingers towards the region. It‘s never really about art or unconventional, beautiful, simple ways of life – it‘s all about money. Whatever that may be.
luisa in one magical world - 22.11.2017 um 09:51:49

  


Rausfallen aus der norm
in absenzen gehen wie in der kindheit
ins narrenkastl schauen
als kind passierte es mir
heute kann ich bewusst eintauchen
ich fühle die notwendigkeit
die norm zu durchbrechen oder
gar nicht erst darin gefangen zu sein
worte genauer zu betrachten
worthülsen zu entsorgen

ich will die kinderwelt wieder öffnen
wahr nehmen statt bewerten
ausflüge ins normale – warum nicht
hin und her springen zwischen wirklichkeiten
das ist das wahre entzücken

to fall out of the normal
be absent like in childhood
look into the void without ending up there
as a child it happened to me
now i can go there and back at my own will
i feel the necessity to break through the normal
or not to be imprisoned by it in first place
i want to check out words and get rid of hollow
word shells
i want to open the childhood plane again
perceiving instead of judging
trips into the normal – why not
the changing between planes, realities
is the real bliss
luisa in one quiet world - 20.11.2017 um 09:14:55

  


Mit meinem entschluss mehr und mehr in portugal zu leben bin ich erstmal ins umfassende alleinsein gegangen und je alleiner ich war je mehr fühlte ich mich bei mir zuhause. Es war halt zeit, auch meine verborgenen schätze hervorzuholen und mich damit zu organisieren. Allein bin ich sowieso nie wirklich. ab und zu treffe ich mich mit leuten hier, aber meistens bin ich für mich. für mich - ein schöner ausdruck finde ich.
Stille, nur die siebenschläfer im gebälk. Ich rede mit ihnen, sie antworten trappelnd. Das mag ich. Die vögel. Ich weiss nicht immer die namen die menschen ihnen geben, aber ich singe und sie singen zurück. Wind kommt auf und die alte feige wispert. Manchmal treffe ich füchse wenn ich nachts lang irgendwo bei den steinen sitze und still bin. Manchmal kommen baummarder zu besuch. Dann starren wir uns ruhig an und ich muss mich beherrschen dass ich nicht zu lachen anfange, weil sie so komisch ausschauen wenn sie sich konzentrieren.
Die hunde. Ja, die sind eigentlich immer irgendwie einsam, die wollen gestreichelt und gefüttert werden und oft sind sie irgendwo eingesperrt.
Den holzwürmern habe ich abgeschnittene äste von der feige serviert, jetzt lassen sie die holzdecke in ruhe. Da hab ich mich an die marder früher in ambach erinnert, sie haben nie meine autoschläuche durchgebissen weil ich ihnen rosinen hingestellt hab. Wer einmal rosinen gegessen hat, mag keinen autogummi mehr, das weiss ich aus erfahrung. Also das mit den rosinen...

With my decision in to move more and more to portugal i went into alone-ness, at first almost completely, and the more alone i was the more at home with myself i got. It was time to dig up my hidden treasures and get to terms with them. sometimes i meet people here, but most of the time i'm with/for myself.
Silence, only the dormouse family up under the roof. I talk to them, they answer pattering about. I like that. And the birds. I don't always know what they are called by humans but i sing and they sing back. Wind rises and the old figtree is whispering. Ocasionally i meet foxes when i'm out with the old rocks at night and sit quietly for a while. And the wild martins visit me sometimes. We sit and stare at each other and i have to hold back a giggle because they look so funny when they concentrate.
The dogs. They want to be kuddled and fed but most of the time they are locked away somewhere.
When i discovered woodworms in the wooden ceiling i fed them cut off twigs from the figtree and they love it and leave the ceiling alone now. I remembered when i was in ambach and the martins used to bite our cables in the cars, I gave them raisins to eat and they left my car alone. When you have tasted sweet raisins you don't like cables anymore. I know it from experience, i mean the bit with the raisins....

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