Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in bayern - 18.07.2018 um 08:00:44

 schlafende jungfrau wach auf 


ich sags nochmal: ich will, dass einmal im jahr politikerInnen einen drogenscreen/alkoholtest und gesundheitscheck machen müssen, denn ich finde, was zur zeit in der politik abläuft ist eigentlich nur mit "nicht zurechnungsfähig" zu beschreiben. der umgangston bei afd und csu ist auf stammtischniveau. als bürgerin dieses landes kann ich das einfach nicht akzeptieren.
das volksbegehren gegen den flächenfrass wurde abgelehnt, weil "die kommunale planungshoheit durch das begehren unzulässig eingeschränkt" würde. die kommunen, leute, das sind doch wir. wir sind das volks kruzinäsn. ich hoffe das begehren geht vor das bundesverfassungsgericht und watscht die servilen politikerInnen ab, die vor der industrie zu kreuze kriechen bzw. womöglich ihren lohn einschieben.
luisa in one world - 17.07.2018 um 08:03:09

  


wer ich bin wer ich nicht bin
was ich kann was ich nicht kann
was ich nicht sein will
was ich wissen will
womit ich verbunden sein will
was ich mir nicht gefallen lasse
habe ich fast immer da gelernt wo ich fremd bin
wo niemand etwas von mir weiss
wo ich mich selbst neu erfahre
und das fremde verstehen lerne

who i am and who i am not
what i'm able and what i'm not able to do
what i don't want to be
what i want to know
what i want to be related to
what i will not accept
i got to know mostly where i am a stranger
where nobody knows anything about me
where i can discover myself in a new way
and learn to understand what is not familiar

luisa in one magic space - 16.07.2018 um 17:07:47

 an schwimmen war nicht zu denken 


 wir blieben stehen und sahen nichts mehr 


 happy end nach dem gewitter 


  


die wolken schickten uns auf die reise
wir wollten schwimmen
es regnete es hagelte und blitzte und donnerte
wir riefen die sonne - sie kam
geht doch

the clouds sent us around
we wanted to swim
rain, hail, thunderstorm
we called the sun and she came
you see
luisa in one plastified world - 15.07.2018 um 07:56:50

 natur pur 


wir wanderten durch den wald zum moosacher bad vom steinsee und schwammen im wunderbar weichen wasser. zuhause war ich dann ziemlich müde und warf mich aufs sofa vor die glotze. einmal durchgezappt - blieb bei einer dokumentation über plastik hängen, ich glaub es war auf phoenix.
die entspannte sommerlaune verging mir schlagartig: ein "plastikwirbel fünfmal so groß wie deutschland" treibt vor hawaii und ein anderer vor bali, plastikfragmente sind schon überall im trinkwasser, im essen, in den fischen, im gemüse, und jedes jahr kommen millionen tonnen plastik neu dazu, das nicht ökologisch abbaubar ist und nach ungefähr vierhundert jahren zerfällt, in fragmente, die dann überall sind.
ein plastik kaffee becher wird etwa 30 sekunden benutzt, weggeworfen und bleibt für immer abfall. in etwa dreissig jahren gibts im meer mehr plastik als fische und dann zeigten sie noch den wal, der den ganzen magen voll plastiktüten hatte und qualvoll starb.
ich hatte mir mittags krautsalat gekauft, abgefüllt war er in einen kleinen plastikbehälter mit deckel, umwickelt mit einem plastikverstärkten papier, verpackt in einer tüte aus isoliermaterial. ich ging durch die wohnung: die kleine plastikwanne, plastikeimer, kehrbesen und schaufel aus plastik, restmülltüte aus plastik, eine tupperschale aus plastik, die frischkäseschachtel, der joghurtbecher, der griff der spülbürste - plastik! plastik wohin ich schaue, und das obwohl ich versuche, plastik zu vermeiden.
ich hatte schon mal versucht, ein gefäß mitzubringen wenn ich z.b. käse kaufe. "wir dürfen das gefäß aus hygienischen gründen nicht hinter der theke annehmen" sagte die verkäuferin.
das sollte kein thema für aktivisten sein, sondern thema nummer eins für regierungen.

we had walked through the woods to steinsee and we swam in the beautiful soft water. when i came home i was really tired and chilled on the sofa in front of the telly. zapped through the programs.
there was this documentary about plastic. i sat in horror and watched. micro plastic everywhere now, in food, in water, in fishes, in vegetables. there is an island completely out of plastic waste in front of hawaii five times the size of germany and another one in front of bali. plastic is not biodegradable and after about four hundred years it falls apart into tiny bits which contaminate earth, water, and all living beings. every year billions of tons of plastic are produced and chucked. (a plastic coffee mug to go is used for about thirty seconds and once garbage it stays there forever)
in about thirty years there will be more plastic in the oceans than fishes. and then they showed the whale who died painfully with plastic bags in his stomach.
i looked around my place - plastic everywhere, a bucket, a bowl, joghurt cup, a tupper bowl, the handle of the brush for washing up etc etc
although i try to avoid plastic there is so much plastic around it makes me sick.
i once tried to buy cheese without the wrapping, brought my own bowl - no chance. "for hygienic reasons we are not allowed to take it behind the counter."
this should not be an issue for activists - it should be issue number one for governments.

luisa in one sunny world - 13.07.2018 um 07:37:57

  


bei einem familien/freundInnen treffen in ambach fragt mich der sepp, der wieder allein wie auch früher schon irgendwo sitzt und liest was ich so mache. ich beschreibe meine begeisterung für portugal und sage: ich bin total zufrieden.
zufrieden - ist das nicht ein bisschen spiessig? fragt er.
gar nicht. die wucht des lebens zu meistern und frieden zu finden ist vielleicht das wichtigste finde ich. spiessig ist, wenn man sich ständig nach dem urteil anderer richtet, wenn man angst hat, blöd dazustehen, wenn man etwas sein will nur um anderen was zu beweisen. frieden mit sich selbst zu finden heisst ja auch, dass es wurscht ist, wie alt, wie uncool, wie beliebt man ist. schliesslich ist man selbst der mensch, mit dem man das leben verbringt.
schön, wenn andere dich mögen. wenn nicht - c'est la vie sellerie, wie herbert achternbusch immer sagte.

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