Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one precious world - 21.12.2017 um 07:50:22

  


Immer hab ichs mit der zeit. Jetzt wieder: wintersonnwende. Das war mal ein datum für mich, als wir noch an der isar unsere rituale feierten. Aber komisch, das ist in sich zusammengesunken wie eine alte haut, die liegt da noch, reste von asche drauf. Jetzt sind es für mich andere zeiten. Steinseezeit, vollmondzeit im alentejo. Steinzeit in den alten dolmen und steinsetzungen, flüsternächte und sonnentage. Regenzeit und feuerzeit. Gemeinsame feier-zeit.
Und dann ist da die wilde zeit, die raunächte, die bleiben präsent, da hört das ordentliche jahr auf und eine unkontrollierbare chaotische universalebene schiebt sich ins brave ableisten von arbeitszeit – von den meisten menschen unbemerkt.

Time is always an issue for me. Now winter solstice. It used to be a date for me when we celebrated rituals by the river isar. But strangely it has crumpled and sunken like old skin, it‘s still there, fragments of ashes on it. Now there are other times, steinsee-time, full moon time in the alentejo, stone-time in the old quoits and megalith sites, whispering nights and hot sunny days, rainy times and fire time. A time to celebrate together.
And then there is the wild time, the rough nights - they stay powerful. the tidy year stops and an uncontrollable chaotic universal plane pushes into the orderly worktime – most people don‘t even notice it.
luisa in one world - 20.12.2017 um 13:55:58

ich wünsche mir zu weihnachten dass der ausdruck

aus aller herren länder

endlich verschwindet. herren!länder das muss doch auch dem grösssten idioten einleuchten dass das nicht mehr geht, noch nie ging
luisa in one world - 20.12.2017 um 08:10:36

  


Die tz wollte eine astrologische prognose fürs neue jahr von mir für eine ausgabe zwischen den jahren. Sie machen das jedes jahr, befragen alle möglichen „wahrsagerInnen“ und ziehen ein fazit im nächsten jahr, was gestimmt hat und was nicht. Ich hab zum wahrsagen eigentlich keine lust (gab aber einen überblick) erstens ändert sich davon nichts, zweitens ist es eh unerfreulich. Ich liebe aber den witz:
zwei männer sitzen auf einem baum und sägen an einem ast. Eine frau kommt dazu und sagt: seid ihr bescheuert? Ihr sägt an dem ast auf dem ihr sitzt. Ihr werdet runterfallen. Sie geht weiter, die männer sägen weiter. Der ast bricht durch, sie fallen runter. Nach einer weile kommt die frau wieder. Sagt der eine: schau, da kommt die wahrsagerin.

A munich daily paper asked me for an astrological outlook for the new year. They do this every year, they ask a few „clairvoyants“ and at the end of the year they publish what came true and what not. I don‘t really like to give a prediction - but did - because it doesn‘t change anything anyway and the outlook isn‘t too pleasant. But i love this joke:
two men sit on a tree. They are busy sawing a branch off. A women passes by and says: are you mad? You cut off the branch on which you‘re sitting. You will fall down. She leaves. The men continue sawing, eventually the branch breaks and they fall down. The woman comes back and one man says: look, there is the clairvoyant again.
luisa in one world - 19.12.2017 um 09:28:54

 so viel freude wie beim kasperltheater sieht man selten unterm baum 


Beim lesen/hören von nachrichten werde ich oft ein bisschen zu melancholisch, deshalb habe ich mich auf den link bei meiner schwester (threefivesix.blogspot.com) eingeklinkt, auf „the guardian“ getippt und diesen fantastischen artikel von george monbiot über die sinnlosigkeit von all diesen blöden weihnachtsgeschenken gelesen, der mit folgendem appell aufhört: back ihnen einen kuchen, schreib ein gedicht, gib ihnen einen kuss, erzähl einen witz aber um himmels willen hör auf den planeten (mit geschenken) zuzumüllen um jemandem zu beweisen, dass er/sie dir was bedeutet, es beweist nur, dass es nicht wahr ist. Auf monbiot.com gibt es viele artikel, die so klar und wahr sind.
Deine geschenke kann ich mir nicht leisten, sagen die klugen menschen in westafrika, die genau wissen, dass mit jedem geschenk auch ein anker ins leben der person geworfen wird und womöglich ein rück-geschenk fällig wird, um die guten beziehungen zu erhalten.

Mein motto für geschenke:

iss es, trink es, verbrauch es oder vergiss es



I got a little melancholic by reading/watching the news, so i clicked on a link on my sister‘s blog threefivesix.blogspot.com leading to the guardian and an article by monbiot about all those trashy presents and the article ends with: bake a cake, write a poem, give them a kiss, tell them a joke but for god‘s sake stop trashing the planet to tell someone you care. All it shows is that you don‘t. On monbiot.com there are a lot of articles so brilliant and true.
I can't afford your present,intelligent people in westafrica say, knowing that with every present an anchor is placed in the life of the person receiving the present and knowing that a present in return might be necessary to keep up the good relations.
My advice for presents:

eat it, drink it, use it or forget it.
luisa in one beautiful world - 18.12.2017 um 08:47:34

 wir singen im wald und die bäume wiegen sich 


  


 die mittwochsdamen 


 abschied 


Yoga-ausflug nach niederbayern - die yogafreudinnengruppe fühlt sich für mich an wie eine patchwork-familie. Wir teilen freude, erfolge, geschichten aus dem job, niederschläge, gefühlschaos. Nach dem yoga gehen wir zum italiener, wo sich die körperliche anstrengung in hemmungslosen lachanfällen entlädt und wo mittlerweile die kellner schon mal nachfragen wenn eine fehlt. Ein, zweimal im jahr machen wir einen yoga ausflug nach briol in südtirol, in den bregenzer wald oder nach niederbayern, da kommen dann auch mal die frauen, die weiter weg wohnen und nicht jede woche in münchen yoga machen, zum beispiel aus london und niederbayern. Und ich teile mir das jahr schon so ein, dass ich zwar viel in portugal bin, aber nicht dann wenn der yoga ausflug geplant ist. Wir sind alle über vierzig und älter, wir lieben yoga nicht nur weil es uns beweglich hält, sondern auch weil wir uns mögen, und weil jede so üben kann wie es für sie gut ist und das finde ich sowieso beim yoga das wichtigste: die eigenen grenzen zu spüren und mit dem atem liebevoll und sehr bewusst auch mal zu erweitern – ganz ohne ehrgeiz. Dehnen ist gewöhnen. Und natürlich jodeln wir, weil wir eine yoga-jodel gruppe sind.

Yoga trip to lower bavaria – the yogagroup feels like an extended family to me. We share joy, success, failure, stories of jobs, chaotic emotional situations. After the yoga session we go to the italian restaurant round the corner where the physical exhaustion often leads to outbursts of laughter and the waiters actually notice meanwhile when one is missing. Once or twice it‘s time for the yoga outing to briol, to hittisau or lower bavaria. Members of the group who can‘t be with the weekly yoga during the year because they live in london or somewhere away from munich usually join in for the yoga trip, like i‘m often away in portugal but plan my year so i can participate. We are all beyond fourty and older, we love yoga not only because it keeps us flexible, but also because we like each other a lot and because we can practise yoga just the way we choose to and feel good. And that is probably the most important thing with yoga anyway: to feel the limits and maybe extend them friendly with intense and conscious breathing without any ambition. Extending muscles can‘t be done by sheer force, it‘s slowly getting used to it. and of course we add yodelling to our yoga because we are a yoga-yodel group.

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