tagebuch / diary
in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
luisa in gedanken - 16.02.2026 um 12:46 Uhr
viel wird über yoga gelästert. mich hats mal wieder gerettet. also meine art von yoga. atmen, dehnen, zur ruhe kommen, in den körper sinken und froh sein. die wochen von sturm und fluten haben auch mich extrem gefordert. in regenpausen bin ich aber rausgegangen, pranayama atem übungen, dehnen, den körper beleben. ich war auch mal in yoga stunden hier. leider muss ich sagen, dass diese shivananda yogasessions schrott sind. schon mal das musikalische gedudel ist unerträglich, das brauchen die unterrichtenden weil sie ihre asanas danach einrichten. da wird die gruppe von asana zu asana gejagt, die meisten atmen vor anstrengung gar nicht wirklich. krumm und schief stehen sie rum, in der hoffnung das geforderte zu erfüllen. furchtbar. und dann kommt die yoga domina und zerrt und drückt. also nicht mit mir. wirklich nicht.
luisa in gedanken - 15.02.2026 um 20:20 Uhr
am 23. januar um 2 uhr nachts gings los: der erste sturm, ingrid, da waren wir noch überrascht und überrumpelt. dann gings weiter, stürme namens josef, kristin (die war besonders fies) leonardo, auch sehr heftig, marta, oriana und der sturm der zur zeit wieder um die häuser zieht hat scheinbar keinen namen. die regenmengen sind wirklich eindrucksvoll. ich frage mich nachts im bett: wie soll denn das ganze wasser wieder abfliessen? was passiert mit den menschen, die nicht mehr in ihre häuser zurück können? immerhin bezahlt die regierung den betroffenen den aufenthalt in einer touristischen unterkunft. die sonne muss kommen. dringend.
luisa in gedanken - 13.02.2026 um 03:32 Uhr
der (hoffentlich) letzte sturm legt nochmal richtig los. wie ein verletztes tier auf dem dach heult und schreit er, peitscht das wasser durch alle ritzen. ich habe überall rosmarin- und lorbeerzweige ausgelegt. feiner duft. nachmittags schien gute zwei stunden die sonne. so eine wohltat.
heute ist freitag der 13. für mich ein ganz besonderer tag: der tag der göttin freya mit der mondzahl 13, die im patriarchat zur unglückszahl deklariert wurde. erinnere dich an das märchen dornröschen. die 13 feen hatten 13 silberne teller im schloss, der könig führte die sonnenzahl und die 12 goldenen teller ein, so hatte die 13. fee keinen teller mehr. interessant auch, dass der beginn der menstruation der jüngsten prinzessin (sie sticht sich an der spindel und die alte im turm ist schuld) zur diffamierung und ausgrenzung der weisen alten wird. aber keine angst - wir holen uns alles zurück!
luisa in rage - 12.02.2026 um 12:02 Uhr
frauen: wenn faschisten kommen - holt die kochtöpfe, die kochlöffel, die trillerpfeifen, die tröten aus dem schrank und macht krach. keine diskussionen. kein klagen. krach!
luisa in gedanken - 12.02.2026 um 07:11 Uhr
herausforderung
das wasser loben
auch wenns im haus ist
die luft gern atmen
auch wenn sie als sturm daherkommt
die sonne begrüßen
auch wenn sie im sommer zu heiss ist
über das internet froh sein
auch wenns oft weg ist
lustig leben auch wenn alles nervt
the challenge
praise the water
even if it floods the house
love to breath the air
even when it comes as a storm
cheer the sun
even if it is too hot in summer
enjoy the internet
even if it doesn't work most of the time
live a joyful life
even when you're completely pissed off