tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.

my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.

fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!

c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!

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luisa in gedanken - 09.10.2026 um 08:21 Uhr

die millionenerbin marlene engelhorn ist wieder bei instagram aufgetaucht. sie fordert immer noch, dass superreiche besteuert werden müssen. und obwohl sie einer gruppe aus 30 fremden menschen übertragen hat das geld das sie übrig hat zu verteilen, hat sie wohl immer noch zuviel. soweit so tragisch. aber nein, liebe marlene: versteuern würde ja nur sinn machen, wenn die regierungen vertrauenswürdig wären. sind sie aber nicht. da pumpe ich doch nicht noch mehr geld rein, das dann in rüstungsundustrie und erhöhung der diäten fliesst? flickschusterei im patriarchat ist sinnlos. gier und geiz sind das hauptproblem. geld ist ja überall genug da, nur nicht da wo es gebraucht wird.

wo ich grad bin gibt es neuerdings selbst gebackenes bio brot und bio gemüse von engagierten jungen menschen und schon immer quellwasser. da interessieren mich doch die millionen der millionäre nicht. ich rufe ihnen zu: macht was draus!


luisa in gedanken - 08.10.2026 um 02:14 Uhr

machte mal wieder bei einer yogagruppe mit und muss sagen dass ich yoga, das klassische yoga, eigentlich nicht leiden kann. diese körper-ertüchtigung, die verrenkungen bis hin zur folter - da merkt man halt dass es ursprünglich ein militärisches training war. gelobt sei was hart macht haha. ich hab ja mehr als 20 jahre yoga unterrichtet und muss zugeben, dass ich dieser idee schon auch zeitweise aufgelaufen bin, fit und beweglich zu werden und zu bleiben. dagegen ist natürlich eigentlich nichts einzuwenden, weils nicht schlecht ist, wenn man beweglich ist, vor allem im alter. aber so oft auch betont wird, dass man sich nicht vergleichen soll, dass man bei sich bleiben soll usw. ein bisschen angeberei ist doch immer dabei wenn man was "kann". und dann die korrekturen! da wird noch bisschen gedrückt und gezogen... die entspannung ist eine art betriebsanleitung, naja.

meine yogafreundinnen haben mich "erzogen". eine schläft, eine macht ihr eigenes ding, eine stöhnt und schwitzt usw. und bei der entspannung sind alle wieder beinander, weil sie die so lieben und ich übrigens auch.


luisa in gedanken - 07.10.2026 um 08:30 Uhr

in your dreams v6

sachsen anhalt 

na servus

abuse of power comes as no surprise (jenny holzer)

 

 


luisa in gedanken - 06.10.2026 um 08:02 Uhr

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ist euch mal aufgefallen, dass diese moralische erpressung sich "kümmern" zu müssen eigentlich nur bei frauen läuft. bei männern funktioniert das praktisch nicht, weil sie dazu keine lust haben, bzw. weil sie total aggressiv reagieren wenn sie sich kümmern sollen. zumal noch um etwas, das sie gar nichts angeht. ich hatte bei insta ein foto von einer katze auf dem dach reingestellt, die zwei braune punkte unter den augen hat. schreibt mir eine, die sähe gar nicht gut aus, da müsse ich was machen. ich wollte die diskussion gar nicht erst anfangen (die katze gehört einer nachbarin und ist wohlgenährt), da schrieb mir die frau es täte ihr leid, dass sie das unter das foto "vor allen anderen" geschrieben hatte. da wurde ich ein bisschen ungehalten. eine junge frau schreibt einer alten frau, sie soll sich gefälligst um eine katze kümmern, der nichts fehlt und die gar nicht ihre ist? aber das beste: sie wollte mich nicht "vor allen anderen" zurechtweisen? ich weiss schon, dass die meisten frauen ihre betroffenheitsautomatik anwerfen und gutes tun wollen - ich nicht. es gibt hier natürlich frauen die sich um katzen kümmern, tatjana hatte ein wunderschönes b&b, fütterte katzen aus der ganzen umgebung und hatte rund 20 katzen, deren kacke usw. sie hat das haus aufgegeben, die katzen suchten sich andere orte oder halt mäuse und ratten. katzen sind überlebenskünstlerinnen, hunde eher nicht.

falls ihr mich also für etwas einspannen oder mich verantwortlich machen wollt: lasst es. ich bin in der lebensphase "nicht mehr zuständig" und kann sehr unangenehm werden.


luisa in gedanken - 05.10.2026 um 20:58 Uhr

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war alles besser bevor es internet gab? irgendwie schon. und auch nicht.  wir brauchten nicht so viel strom, wir wurden nicht mit soviel information und so vielen schrecken überschüttet, aber andererseits half uns das internet viele kontakte zu knüpfen, die wir ohne gar nicht gefunden hätten. für mich ist instagram, wie ich schon mal beschrieben hab, eine wunderbare quelle von frauenkunst, frauenspiritualität, archäologie usw. aber ich bin gefährdet - ich muss mich extrem disziplinieren nicht zu lang im netz zu sein. zum glück bin ich viel draussen, das hilft.

was the world better before there was internet? in a way yes. we didn*t need so much electricity, we didn*t know about all the horrors in the world, which was kind of a relief since we can*t really do anything about it. but as i already  mentioned here the internet and instagram - a constant source of information about women, female heritage, artists, arqueology ecc. i have contacts i could have never found before. but i have to limit my time on the internet, especially in instagram. fortunately i am out and about a lot, that helps.

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