tagebuch / diary
in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
luisa in gedanken - 13.04.2026 um 19:35 Uhr
ich hatte diesen traum: ich fühlte mich verfolgt und öffnete eine tür, von der ich dachte dass sie zu einem klo führte. so wars aber nicht. es war ein langer breiter raum der an einer treppe endete. diese treppe ging ich runter und kam in eine belebte strasse. da stand leonora carrington und sagte: i was here too. ich fühlte mich getröstet. als ich aufwachte, dachte ich an leonoras lebensgeschichte und wie ich einmal nach saint martin d'ardèche fahren wollte, weils da noch das haus gibt, in dem sie mit max ernst gelebt und die hauswände mit allerhand skulpturen verziert hatte. ich wollte da hin, aber es passte dann nicht, weil es nicht auf meinem weg nach portugal lag und ich dann doch keine lust auf diesen umweg hatte.
ungefähr zwei monate später bekam ich post von einem gericht in frankreich. weil ich in saint martin d'ardèche zu schnell gefahren bin, sollte ich 200 euro zahlen. das war so unglaublich kurios, weil ich da ja hinwollte, aber nicht hingefahren bin. ich fuhr über clermont-ferrand, rodez, auch, tarbes, pau. ich zahlte die 200 euro und hob den strafzettel auf wie eine trophäe, einen beweis, dass es auf anderen wirklichkeitsebenen halt doch ereignisse gibt, die ganz konkrete folgen haben.
luisa in Gedanken - 12.04.2026 um 13:25 Uhr
Mein wort zum sonntag:
Lacht kaputt was euch kaputt macht
luisa in gedanken - 11.04.2026 um 08:24 Uhr
heute nacht wachte ich mit einem beunruhigenden gedanken auf: es ist ja bekannt, dass jeden 3. tag eine frau ermordet wird. niemand sagt aber: jeden 3. tag wird ein mann zum mörder, das macht ungefähr 100 neue mörder jedes jahr. obwohl das so grauenhaft ist musste ich lachen. vielleicht ist dieser reflex so wie wenn man bei einer beerdigung lachen muss. aber ich dachte auch: was wäre wenn jeden dritten tag eine frau einen mann umbringt, hundert frauen ungefähr in einem jahr - das würde nicht lang gehen....
luisa in in gedanken - 07.04.2026 um 16:27 Uhr
ich bin grad nicht so gut drauf. kein wunder. kreuzigung - ich meine diese geschichte ist schon irgendwie krass. und die so genannte auferstehung ist dem mythos nach ja sowieso von maria magdalena und ihren freundinnen bewirkt worden, die den armen kerl vom kreuz holten. frauen sind ja so zuverlässig. aber wenn dann der papst leo sagt: gott hört nicht auf die gebete der menschen, deren hände blutig sind. ja himmelherrschaftzeiten: sind die blutigsten hände nicht unter anderem die von den pfaffen, den inquisitoren, die massenhaft frauen umgebracht und kinder sexuell attackiert haben! ich mag ostern nicht weil ich mir vorstelle wie dieser gott sich den ganzen wahnsinn anschaut und nicht eingreift, nichts tut, sich vielleicht sogar lustig macht über die menschen... ich glaub ja an keinen gott, schon deswegen nicht und weil das göttliche in jeder frau viel spannender ist. wer glaubt denn wirklich an einen gott? in dem moment erscheint vor dem fenster, kein schmarrn, ein blitz und ein mächtiger donner folgt, dann ein wolkenbruch. da muss ich jetzt doch lachen. ich ertappe mich sogar dabei wie ich denke: zieh hier keine show ab, alter. jetzt ist der himmel schwarz oder wie valentin sagt: bluadgrün und der herodes steht vor ramersdorf mit de sieben geisslein. was rettet uns? mich rettet dass ich die meiste zeit über alles lachen kann. aber über den idioten in usa lach ich nicht mehr, den in israel und über den bei uns auch nicht, das geht zu weit. jetzt ist draussen wieder alles ruhig, der regen plätschert und die wolken ziehen dahin
das mit dem plötzlichen gewitter erinnert mich an einen vortrag, den ich vor vielen jahren bei einer religionslehrerkonferenz im kloster josefsthal gehalten hab. wir sassen an den u-förmig aufgestellten tischen, plötzlich mitten im vortrag, blitzt es, ein lauter donner - und das licht geht aus. als es wieder anging, saß ich allein auf der einen seite, alle anderen mir gegenüber, keiner mehr neben mir. das war sehr lustig. wir haben dann noch lang diskutiert (am feuer) und alle waren glaub ich total erleichtert, dass ich wieder heimgefahren bin und nicht da übernachtet hab....
luisa in gedanken - 06.04.2026 um 07:32 Uhr
das internet ist wieder erreichbar - die oster touristen sind fort. ich muss nicht dauernd im netz sein, aber was mich nervt sind die langen und meistens sinnlosen versuche, eine verbindung herzustellen. jedenfalls habe ich sehr viel über das hirn und seine räume nachgedacht. alles was wir lieben und hassen, was wir für möglich und unmöglich halten, was wir gut oder schlecht finden, was erstrebenswert und ablehnenswert ist, was wir für wirklich halten und wie wir unseren lebensraum definieren, beginnt und endet im hirn. hirnnahrung ist wichtig. junkfood führt zu abstürzen wie jetzt in den usa. projektion? vielleicht. imagination, da steckt magie drin. was wir denken und fantasieren können, kann auch wirklichkeit werden. was macht das hirn wenn wir schlafen? nimmt es kontakt zum universum auf? gibt es verbindungen, von denen wir keine ahnung haben?
the internet has come back or lets say: tourists have left and there is more space now for the remaining people. its not that i urgently need the internet all the time. what pisses me off is searching for a connection for what feels like hours. i thought a lot about the brain. the spaces in the brain. everything starts and finishes there - what we love, what we hate, what we consider valuable or worthless, possible or impossible, whats good or bad in our opinion, how we define our life, friends, enemies. how we define reality. brainfood is important. junk leeds to what's happening in usa. the word imagination contains magic - creation. what happens when we sleep? does the brain connect to the universe?