Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in bayern - 24.10.2014 um 07:18:05

  


Gestern nach dem yoga saßen wir wie immer beim cigno und diskutierten über alles mögliche, zum beispiel auch über den zustand der welt. Ich sagte: das geht nicht mehr lange gut. Barbara sagte: ach, das dachten wir doch schon als wir jung waren, dass die welt untergeht. Es ging ein bisschen hin und her. Und vielleicht stimmts ja, wir werden älter, unser eigenes ende rückt näher und wir sehen die situation der welt krasser als früher?
Ich jedenfalls dachte noch nie in meinem leben dass die welt untergeht, habe aber jetzt mehr und mehr zweifel, wie die konflikte überhaupt noch gelöst werden können. Wie zum beispiel soll diese irrsinnige gier nach energie gestillt werden? Als es noch keine digitalen medien gab, in meiner kindheit zum beispiel, war der energieverbrauch lächerlich. Wir hatten ja nicht mal einen fernseher. Wir hatten kein auto und wir waren nicht die einzigen. In den fünfziger jahren waren autos, flugreisen, fernsehen usw. rar. Wir pilgerten alle zu dem einen nachbarn, der schon einen fernseher hatte. Da sassen dann – wie heute zum teil in afrika – alle aus dem viertel zusammen vor der glotze und nach der sendung gingen alle wieder heim. Das war übrigens ganz wunderbar für uns kinder. Da kams schon vor dass niemand merkte, dass wir „london 999“ oder „seventy seven sunset strip“ heimlich mitglotzten, obwohl wir das gar nicht durften.

Last night after yoga as usual at the „cigno“ we discussed the state of the world. I said: it won't last long now. Barbara however said: nonsense, even when we were young we thought the world would end. We talked around and into it for a while and maybe it's true: we are older now, our own end comes nearer and maybe we perceive everything less optimistic.

When i was young i didn't think for a moment the world is going to end, but i have my doubts now. How, for instance, can the growing greed for energy, how can the conflicts end that shake the middle east, africa, asia be solved at all.
When there were no digital devices, in my childhood for example, the need for energy was ridiculously small. We had no car, no television. We went to the one neighbour who already owned a tv set and all the people from the neighbourhood sat there and watched – like in many african villages today. It was fantastic for us children because no one noticed that we stayed on for „london 999“ and „seventyseven sunsetstrip“ - which we were not allowed to watch.
luisa in bayern - 23.10.2014 um 10:15:45

  


 der steinsee wird schön langsam saukalt 


so jetzt hab ich mich abgeregt und gebe zu dass ich auch schon ungefragt blöde rat-schläge gegeben habe. übrigens finde ich tipps die jemand selbst ausprobiert hat wirklich interessant. ich mags nur nicht wenn aus dritter und vierter hand wundermittel propagiert werden. und zu storl habe ich halt ein etwas ambivalentes verhältnis.
wichtig ist mir: jeder mensch ist eigen. das beinhaltet dass keine kur, kein mittel, kein rezept für alle menschen gleich gut ist. die unterschiedlichkeit zu respektieren finde ich das allerwichtigste.
eins bleibt für alle gleich: atmen! wasser trinken und durch den körper laufen lassen! bewegen! (wo man sich halt noch bewegen kann, ist ja bei körperbeeinträchtigungen nicht immer so leicht)
ich salbe jetzt meine schmerzenden gelenke mit olivenöl, in das ich wenige tropfen essentielles thymianöl gebe - auch toll!!

after getting a bit overexcited about women sending me advice and miraculous remedies for borreliosis i have calmed down and must admit that i too sometimes give advice that hadn't been asked for.
people are different, every person is unique and not every remedy can work well for everyone. i think its important to respect this uniqueness especially in healing.
important for all: breathe! drink water! move! (not always so easy with handicaps)
i have started to treat my aching joints with oliveoil into which i added some drops of thyme essence. feels wonderful.
luisa in bayern - 22.10.2014 um 16:17:04

herzlichen dank franziska! auf deinem brief war kein absender!
luisa in bayern - 22.10.2014 um 06:34:30

 wasser ist auch so wunderbarder steinsee hat jetzt ungefähr fünfzehn grad 


 und luft natürlich  


Ich muss mich jetzt leider kurz aufregen. Ich weiss gar nicht wieviele mails ich bekommen habe, die mir die karde und den storl empfohlen haben. Meistens von frauen, die selber das alles gar nicht ausprobiert haben und es vom hörensagen wissen, und weil der wolf dieter storl halt "so toll schreibt".
Ich sags jetzt nochmal: das problem mit der karde ist, dass die borrelien sich einfach weiter und tiefer in den körper zurückziehen. Sie gehen von der karde nicht irgendwie kaputt oder lassen sich beeinträchtigen. Sie legen eine pause ein. Ich kenne immerhin schon zwei leute, bei denen durch die karde alles noch viel schlimmer geworden ist. Bei mir hat sie halt einfach gar nichts bewirkt. Ich habs versucht, ich war ganz offen.

Die karde ist eine wunderbare pflanze (keine distel übrigens) und natürlich ist das was sie im menschen bewirken kann wenns ein freundschaftliches verhältnis gibt auch wunderbar. Aber eins ist sie sicher nicht: ein zaubermittel gegen borreliose. Mir geht diese erwartung auf schnelle heilung, ja auf wunderheilung sehr auf die nerven. Mein weg ist ein bisschen anders: ich nehme mir zeit auch wenns mal weh tut. Ich will meinen körper kennenlernen und nicht ihn mit scheinbaren unfehlbaren super rezepten und mitteln zuknallen.ich probiere jetzt auch hagebutten (hoher vitamin c gehalt), das wurde mir von einigen leserinnen empfohlen, darunter auch frauen die selbst borreliose haben/hatten und damit gute erfahrungen gemacht haben.
gar nicht schlecht ist auch der alte kinderspruch:
heile heile segen
drei tage regen
drei tage schnee
und jetzt tuts nicht mehr weh
luisa in bayern - 21.10.2014 um 11:41:41

  


  


  


Kirta/Kirchweih - ich bin eigentlich nur nach eichhofen gefahren, weil meine mutter, die grad gar nicht so gut drauf ist, unbedingt kartoffelknödel mit soße und blaukraut von dort wollte. Ohne ente. Des zaache fleisch mog i ned (war gar nicht zach). Herbstfarben überall in überwältigender sonne. In eichhofen alles zugetrachtelt. Zuhause wetzte mum schon messer und gabel. Dann brauchte ich ein bisschen adele (if it hadn't been for love, live at the royal albert hall).
Aus dem krankenhaus hat mum eine kleine lungenentzündung mitgebracht, sie röchelt und hustet (auf mich wird ja nicht gehört, ich habs ihr gesagt: nicht ins krankenhaus).

Thanksgiving overkill. I went to eichhofen to the famous or notorious thanksgiving fair because mum, who is a bit weak these days, wanted dumplings, gravy and red cabbage from there but thanks, no duck! Autumn colours, brilliant sun. In eichhofen all in disguise, traditional costumes. At home mum sat with knive and fork ready. Then i needed a bit adele: if it hadn't been for love, live at the royal albert hall.
From hospital mum brought a little lung infection home, she coughs and rattles (no one ever listens to me of course, i told her: hospital – bad news)!

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