Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in bayern - 23.07.2014 um 07:10:36

  


In meinem kochtopf liegen steine
sie träumen vom regenfest
das meteoritenei träumt von grashäuschen
die mastercard träumt vom bankautomaten

ich träume vom wilden land
und die ganze zeit
flitzen kleine boten durchs all
und lachen

in my saucepan there are pebbles and stones
they dream of the rain festival
the meteorite egg dreams of the little grass house
my mastercard dreams of the cash machine

i dream of the wild land
and all the time little messengers
swish through the universe
laughing
luisa in bayern - 22.07.2014 um 07:25:57

 der gemeinschaftsacker im abendlicht 


 acker absacker 


 ilse am acker 


 in der wiesmühle waren wir auch mal wieder 


Sabine grimm hat uns auf den gemeinschaftsacker in wiesham eingeladen. fünfundzwanzig leute bewirtschaften den, da blüht und wächst alles, hinreissend! Die ernte wird geteilt. Gejodelt haben wir auch – und ich hab mal wieder einen interessanten stein gefunden.
die transition-bewegung ist wirklich spannend - gemeinschaftsprojekte, tauschaktionen, ökologische projekte, natürliche nahrung. Was ich toll finde: es geht nicht um kämpfen oder demonstrieren. Es geht um die kleinen veränderungen im eigenen leben. Diese bewegung gibt’s weltweit – und vermutlich einmal ganz in deiner nähe. Du kannst transition und deinen wohnort bei google eingeben und mal schauen. Truro in südengland ist ein gutes beispiel. Die ganze stadt hat sich auf co2 reduzierung, grüne projekte, ökologische lebensführung eingestellt. In truro kann man sehen, dass es wirklich funktioniert ohne dass ein mangel entsteht.
Meine toleranz stößt an ihre grenzen wenn ich die fetten offroad schlitten (18 liter auf 100 km und wozu braucht man überhaupt geländewagen hier??) vor dem biosupermarkt sehe, eine frau steigt aus, die kinder daddeln auf ihren smartphones rum, die jeden abend geladen werden müssen. ja mei, da muss eine sich nicht über aldi-kundInnen erhaben fühlen.(ich weiss schon was ihr mir jetzt wieder sagt. sagts nur)

Truro is transition-city – a wonderful example how the change can actually happen. Simple energy saving measures, cycling, communal projects ecc. We experienced transition visiting a field in wiesham which is shared by 25 people, they grow vegetables and flowers, and celebrate together. If you want to find out if there is a transition movement in your vicinity you can google transition and your hometown or a town near you. What i like about this movement: its not about fighting and demonstrating, its about living the change.
I must confess though that i lack tolerance when i see the big offroad jeeps – what the hell for? Guzzling 18 litres per 100 km - in front of the bio supermarket, one woman emerging and her kids in the car can't take their little fingers off the smartphone which you have to charge every night. These people have no reason to feel superior to those who buy cheap in supermarkets like aldi here.
luisa in bayern - 20.07.2014 um 17:01:39

  


interessant: viele leserinnen fragen warum fällt bei der magischen bekräftigung/bei dem wunsch/dem magischen zettel die verneinung weg, aber wenn ich ein negativ-mantra herbete nicht:

wenn ich einen wunsch oder ein thema habe, das ich von den kräften im universum/den geistern/den helferwesen gerne bearbeiten lassen möchte, gebe ich es ab, von mir weg, an eine universelle energie. da fällt alles weg bis nur noch die essenz bleibt. ich übernehme verantwortung für meinen wunsch.ich halte die erfüllung für möglich und stehe dazu. ich drücke mich klar aus. mit der positiven formulierung schalte ich die magie der verhinderung aus.

wenn ich dagegen ein mantra immer wieder sage, immer wieder thematisiere, schleife ich das negative ein, also z.b. "das klappt nicht" "das kann ich nicht". da wirkt dieses prinzip das womöglich das interessanteste überhaupt ist: wir sind alle meisterInnen der magie der verhinderung. kaum haben wir einen wunsch im ansatz erfasst machen wir die erfüllung zunichte mit einem zauberspruch, einem mantra: geht nicht. darf ich gar nicht denken! das ist eine bekräftigung der verhinderung.
schade um die energie natürlich.

luisa in bayern - 20.07.2014 um 08:06:59

 run to the next fleamarket standgartenflohmarkt in pasing 


 macht waffen zu waffeln 


  



Als ich im senegal eine tanzreise organisierte, wusste ich immer was los war, wenn mir jemand etwas ungefragt in der verneinung erzählte, also zb. Xy ist nicht hier. Oder: der trommler wurde nicht bezahlt. Ich fand das so kurios wie bei kindern: wir haben die scheibe nicht eingeschlagen! Und du weisst noch gar nicht, dass da irgendwo eine scheibe eingeschlagen wurde. Und dann dämmerte es mir – die verlautbarungen der regierung. Es hat zu keiner zeit irgendeine gefahr für die bevölkerung gegeben!
Zu recht gibt es drum in der magie keine verneinung. Wenn du etwas bekräftigen willst, sagst du es in der form, die du haben willst. Wenn du z.b. sagst: ich will nie wieder arm sein! Bleibt am ende nur „arm sein“ oder „arm“. Nicht und nie fliegt in die tiefen des universums weg. Rufst du „wohlstand“ hast du die wohligkeit auch. „stinkreich“ würdest du natürlich nicht rufen, ausser du möchtest stinken.

Nicht nur im magischen tragen worte die inhalte aber da merkt mans halt gleich, weil worte bewusst gemacht werden. Im alltag haben worte natürlich genau so ein gewicht aber wir merkens nicht immer. Das tägliche mantra: es perpetuiert einen zustand indem es immer wieder das bekräftigt was ist/schlimmer: was sein soll. z.b. „ich habe nie geld“ „ich habe kein glück“ „das klappt sowieso nicht“. Das mantra meiner mutter als ich bei ihr einzog: ich glaub ich hab eine darmlähmung. Mein gegenzauber: schmarrn! Ich gebe ihr ab und zu flohsamen. Genial! Jetzt ist flohsamen das wort der erlösung.

Mein zauberspruch des tages:

alle sorgen gehen fort
sagst du nur das zauberwort

(finde es)


When i organized a dance event in senegal i always knew what was going on when people told me things (without being asked) in negation. For example: „xy is not here.“ Or:“ nobody paid the drummer.“ I thought that was really funny, like with kids, when they come and say: we didn't break the window and you don't even know yet that a window was broken. But then it dawned on me. The government saying: the population was at no time in any danger!
In magic there is no negation. If you say: i will never be poor again! What stays is: „poor“. No and never float away to the depth of the universe. You might call „wealth“ but you wouldn't say „i want to be filthy stinking rich“ unless you want to be filthy and stink.

Not only in magical space words carry real substance, but you notice it because you deal with words in a conscious way. Your everyday mantras may not be so clear to you but of course they form your life as well, like: i'm always short of money. I've run out of luck! Ecc. Mum's mantra when i moved in with her: my intestines are paralyzed. My counter magic: bullshit! I gave her psyllium and now this is her magical word.

My magical spell of the day:

all your troubles go away
if the magic word you say

(find it)
luisa in bayern - 19.07.2014 um 07:26:45

 niteflite andy and mum 


 gratitude 


  


  


  


 margret greenmans tarot 


Traf mich mit niteflite andy und wahlverwandtschaft im veganen "gratitude" in der türkenstrasse, wunderbares essen geht eben auch ohne käse, sahne, butter, milch (kaffee ohne milch - für mich eher schwer vorstellbar aber so fein mit mandelmilch). Fleisch brauch ich nicht. Wir besprachen auch das 15-jahre-salamandra-e-book, an dem ich bastle. Ich glaube das wird gut.

Daheim fiel mir ein, dass ich ja die johannisbeeren vom lieblingsmechaniker ernten muss. Fuhr also – eine richtige babayaga aufgabe – auf einer strasse die es nicht mehr gibt (ganz straussdorf ist eine baustelle) zu einem obstgarten, der eigentlich eine autowerkstatt ist, pflückte beeren, die schwer zu erreichen sind und machte daraus gestern johannisbeergelee, eine aufgabe an der ich ein leben lang gescheitert bin. Entweder zu fest oder zu flüssig. Nicht gestern. Ich hielt mich nicht ans rezept und das gelee wurde ein traum, die sauerei in der küche war nicht zu groß und ich war vollkommen glückselig. Mit meiner genialen schwester/köchin vergesse ich manchmal dass ich auch gar nicht so eine schlechte köchin bin (sie ist wieder aus london zurück – schöne fotos auf threefivesix.blogspot.com)

Margret greenman kam zu besuch. Wir fuhren zum schwimmen aber nicht zum steinsee, der ist jetzt schon zu warm. Die neue auflage von margrets tarotkarten ist da. Gebt mir bescheid wenn ihr welche wollt, ich gebs weiter aber bitte: mit funktionierenden e-mail adressen. So oft will ich antworten: adresse funktioniert nicht.

We met for lunch in the vegan restaurant „gratitude“ in munichs türkenstrasse. It was an extended family event and andy and i discussed the little e-book i'm currently putting together for a 15years „salamandra“ jubilee.
I always considered vegan food difficult because i love cheese, milk, cream. Meat i can easily do without. The food was delicious and to my surprise – so was the coffee with almond milk.
At home i remembered the red currants i wanted to reap from the mechanic's garden. It was a babayaga task. Driving on a road that doesn't exist anymore (the mechanic's village is one big construction site), picking from a bush that you can hardly reach and then making jelly – something i never managed up to now. But everything went well. I didn't follow the recipe and the jelly was simply perfect, not too hard, not too liquid, the kitchen wasn't too ravaged and i was in perfect bliss. With this brilliant cook/ sister of mine i sometimes forget that i'm not too bad a cook either... (she is back from london, great pictures on threefivesix.blogspot.com).
Margret greenman came and we all went swimming, not to steinsee. Its too warm already. She has a new lot of her self created tarot cards.

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