Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one beautiful world - 18.09.2017 um 05:15:44

  


ich lege wieder eine kleine internet/computer-pause ein

i take a little internet/computer break
luisa in one sad world - 16.09.2017 um 09:33:11

 auf dem weg ins gebirg bei wunderbarem wetter 


 du königin der patriarchen bitt für uns 


 o weh 


  


Das christentum werde ich im leben nicht mehr verstehen. Ich als ausserirdische sehe die symbole der christen und sage mir: die wollen ihren helden leiden sehen (kalvarien-weg), die wollen ihn am kreuz sehen (sonst würden sie ihn ja nicht seit zweitausend jahren aufhängen) und tot scheint er ihnen lieber zu sein als lebendig. Gestern in birkenstein – ein gruselkabinett, diese kleine mit gold vollgestopfte kapelle. Lustig war eigentlich nur die mariendarstellung im salettl: königin der patriarchen bitt für uns! Ja bitte!

I'll never quite understand christianity. For me as an alien the symbols of christianity tell a strange story: they want to see their hero suffer, they even prefer to look at the dead man or they would take him down, wouldn't they? We went to a very holy place of bavarian christians, birkenstein, quite a claustrophobic experience this little chapel stuffed with gold. There was only one thing that made me laugh: queen of patriarchs pray for us! Yess!
luisa in one amazing world - 15.09.2017 um 07:31:09

  


Im notfall mit schwert, ansonsten am herd – so ist die gängige wissenschaftlermeinung über die frauen der wikinger. Das problem der archäologie schon seit langem: männliche wissenschaftler übertragen ihre moralischen und religiösen werte, ihre geschlechterdefinition, ihre lebensumstände, ihre vorstellungswelt auf die kulturen, denen sie in ausgrabungen begegnen. Da liest man von „eliten“, von kämpfenden männern, von bedeutenden männern, von „früher pornographie für männer“. Und natürlich können in der von scheuklappen geprägten archäologenwelt bedeutende persönlichkeiten eigentlich nur männer sein.
Für die archäogischen patriarchalen hardliner brechen schwere zeiten an. Noch werden sie von ihren jungen studentinnen manchmal (im vorauseilenden gehorsam) unterstützt, sexismus, anmassung, fehleinschätzungen werden grosszügig übersehen, doch schon fallen ihnen sogar männliche kollegen in den rücken und enttarnen objekte, die früher hundertprozentig männern zugehörig galten, als beigaben zu frauenbestattungen.
In den grabungen von nordeuropa, der mongolei oder in russlands kogans werden mehr und mehr „herrschergräber“ freigelegt, die in wahrheit frauengräber sind, zum beispiel jetzt, sensation, die kriegerin von birka auf der schwedischen insel björkö – eine anführerin. Und der spiegel wundert sich, dass keine „weiblichen grabbeigaben“gefunden wurden – schwerter, messer, pfeile, schilde und zwei pferde. Warum ist das für uns wichtig? Weil es zeigt, dass frauen zu allen zeiten in allen bereichen unterwegs waren. Und das verändert das bild der frau. Fundamental!
Die archeologie im 19. jahrhundert bestand in vielen bereichen aus manipulation, persönlichem ehrgeiz und missverständnis. Jahrtausendelang haben sich die herren bemüht, die frauen zurückzudrängen, zu beschneiden, in knallharte religionsvorschriften einzubinden und als service-einrichtung für männer zu benutzen. Jetzt kommen sie überall hervor: die frauen! Und stell dir vor: sie waren von anfang an da, mächtig, hochverehrt, respektiert, geachtet und hatten die güte auch die wenigen männer zu achten, die es in der frühen zeit der menschen gab.

In case of emergency at the sword – otherwise at the hearth – that's the traditional archeologist's idea of viking woman. The problem those archeologists have had for ages: they transfer their idea of life, morals, religion, society and the status of men and women into early history and are unable to recognize what they find. In doubt: down to the cellar, especially if it's about all that female junk.
I suppose hard times are due to come. Although female archeologists still pamper their professors and generously ignore sexism, arrogance, presumptuousness or misinterpretation, there are young archeologists who are no longer willing to howl with the wolves and reveal all those female objects, found in graves in northern europe, mongolia or the kogans of russia once defined as male. Like a „warrier grave“ on the swedish island of björkö. For a long time this grave with sword, knive, shields and arrows together with the „warrior“ and two horses was described as a burial of a very important male wiking leader. Now surprise: its a woman. Why is this important for us? Because it shows that women were present in all areas of human life at all times. It fundamentally changes the image of woman.
Archeology of the 19. century was full of racism, sexism and error. For thousands of years man concentrated on cutting back the female power, abused and reduced woman to a service tool of man. Now women break free more and more from their reservations and do you know what? They have always been here, powerful, respected, honoured, valued and they had the grace to respect the few men existing in early history.

luisa in one beautiful world - 14.09.2017 um 09:02:00

 poesie im zug 


 yoga im zug 


 im körper zuhause 


Bahnfahren auf der strecke salzburg-rosenheim-münchen ist nicht immer das reine vergnügen.wenn ich in münchen einen termin habe oder einen anschlusszug graust es mir schon immer vor der ansage am bahsteig in grafing: verzögert sich auf unbestimmte zeit – zug fällt aus – personen am gleis – stellwerkstörung – oberleitungsstörung – wegen störungen im betriebsablauf hat der zug leider 25 minuten verspätung. Wie gestern wieder. Mehr und mehr leute drängen sich auf dem bahnsteig. Alle warten, alle scharren mit den schuhen.
Yoga ist eine gute alternative – geht auch im zug.

Heute abend: in lillemor's frauenbuchladen, barerstrasse 70 in münchen lese und erzähle ich aus meinem neuen buch: im körper zuhause.
luisa in one beautiful world - 11.09.2017 um 07:56:01

  


  


  


  


  


  


  


 erdäpfekaas und birnenstrudel 


  


 singen macht hungrig 


 und pfirsiche aus bayern 


Beim letzten jodel treffen in taglaching machten sabine, ilse und ich den 10. september als neuen termin aus – blöd nur, dass das wirtshaus ferien macht. Ohne nachzudenken ganz spontan sagte ich: machen wirs halt bei mir. Diese wohnung ist zwar mum's geburtstage mit bis zu 60 gratulantInnen (allerdings nacheinander) gewöhnt, aber ich bin immer gar nicht so geübt in veranstaltungen bei mir, drum wurde ich kurz heftig nervös. An die zwanzig menschen – wie ist das mit der akkustik?
Dann wars einfach so wunderbar, mitgebrachte köstlichkeiten türmten sich in der küche, fingerfood wars dann auch nicht, wie soll man köstlichsten apfel- oder zwetschgenkuchen mit schlagrahm, vegane gemüsesuppe oder erdäpfe-kaas ohne teller essen! Mal zu zweit, zu dritt oder alle zusammen sangen wir was die stimmbänder hergaben. Es war die pure lust am singen und zusammenkommen.

When we had our yodel meeting at taglaching's last time, sabine, ilse and i arranged our next date for september 10. unfortunately taglaching is closed for holidays. So i spontaneously said: lets meet at my place. But then i got a bit nervous. I'm not so used to big parties in my place Will there be space for sound when twenty or so people sing together in my livingroom?
But then it was simply wonderful, delicious food as usual when many women come together, i hadn't planned to use plates but how can you eat cake with cream or soup without a plate! We sang to the limits of our vocal cords, together or in small groups – it was the pure joy of singing and getting together!

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